WHOOP UCI Mountain Bike World Series: Jubiläums-Edition in Saalfelden Leogang

23.03.2026

MTB Weltcup Leogang (c) CinkOndrej Stefan Voitl
MTB Weltcup Leogang

Auch 2026 kehren die WHOOP UCI Mountain Bike World Series mit Cross-Country, Downhill und Enduro nach Saalfelden Leogang zurück – und das mit gleich mehreren Besonderheiten. Der Epic Bikepark Leogang feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen, gleichzeitig richtet die Bike-Region im Pinzgau vom 11. bis 14. Juni bereits zum 15. Mal ein UCI Mountainbike-Weltcup-Event aus. Zudem wird im Rahmen des „Women in Mountain Bike“-Programms das Downhill-Rennen der Elite Damen erstmals den Abschluss eines UCI Downhill Weltcup Events bilden.

Mit gleich zwei Jubiläen wird das 2026er WHOOP UCI Mountain Bike World Series-Wochenende zu einem besonderen Meilenstein für den Mountainbike-Sport in der Region: 25 Jahre Epic Bikepark Leogang und das 15. UCI Weltcup-Event in Saalfelden Leogang unterstreichen die langjährige Rolle des Standorts als feste Größe im internationalen Rennkalender.

Sportlich erwartet Fans erneut ein vielseitiges UCI Weltcup-Programm: Im Cross-Country kämpfen die weltbesten Athletinnen und Athleten auf den XCC- und XCO-Strecken am Fuß des Asitz um wichtige Punkte. Im Vorjahr dominierte Puck Pieterse (Alpecin-Premier Tech) sowohl im Short Track als auch über die Olympische Distanz, während bei den Männern Christopher Blevins (Specialized Factory Racing) den Short Track gewann und XC-Veteran Ondrej Cink (Cube Factory Facing) nach 16 Jahren UCI Weltcup-Racing seinen ersten XCO-Sieg feierte. Für den diesjährigen Wettkampf über die Olympische Distanz wurde die Strecke leicht adaptiert.

 

 

Wings for Life World Run: So viele App Run Events wie noch nie im Salzburger Land

16.03.2026

Wings for Life worldrun (c) Red Bull Contentpool Mackinger
Wings for Life worldrun Volksgarten Salzburg

Am 10. Mai 2026 geht der weltweite Charity-Lauf zugunsten der Rückenmarksforschung in seine 13. Auflage. Die Begeisterung für den Wings for Life World Run ist auch heuer wieder riesengroß.

Wie groß das Interesse ist, zeigt die Anzahl der App Run Events: An über 140 Orten gehen Teilnehmer gemeinsam für den guten Zweck an den Start. Und die Zahl wächst weiter, denn bis zum Eventtag können noch zahlreiche App Run Events hinzukommen – alle Locations sind in der Wings for Life World Run App zu finden.

 

In jedem Bundesland organisieren Unternehmen, Vereine sowie engagierte Privatpersonen eigene Startmöglichkeiten, bei denen mithilfe der App gemeinsam für die gute Sache gelaufen, gegangen oder gerollt wird.

Auch im SalzburgerLand zeigt sich das große Engagement: Derzeit sind 20 App Run Events geplant, darunter Salzburg Volksgarten, Zell am See, St. Johann im Pongau oder Lungau. Jedes Event setzt eigene Akzente – etwa durch besonders schnelle Strecken, abwechslungsreiche Rundkurse mit Panorama, gut ausgestattete Verpflegungsstationen oder ein vielfältiges Rahmenprogramm im Startbereich.

HSV Red Bull Salzburg: In Bestform zur Heim-WM

02.03.2026

Parachute SkiWC 2026 (c) HSV Red Bull Salzburg
Parachute SkiWC 2026

Der HSV Red Bull Salzburg setzt beim ersten Weltcup-Stopp der Parachute-Ski-Serie in Sappada (ITA) ein kräftiges Ausrufezeichen. Mit drei Gold-, zwei Silber- und einer Bronzemedaille unterstreichen die Salzburger eindrucksvoll ihre internationale Klasse – und ihre Ambitionen für die Saison 2026.

Punktlandung zum Saisonstart

Von 27. Februar bis 1. März zeigten die Athletinnen und Athleten Nervenstärke und Wettkampfhärte. Trotz windiger Bedingungen konnten zwei Riesentorläufe nach FIS Reglement und sechs Wertungssprünge absolviert werden. Vor allem im Riesentorlauf legten die Salzburger die Basis für ihre Spitzenplatzierungen.

Sophie Grill mit Bestzeiten zum Sieg

Sophie Grill war auf der Piste die Schnellste des gesamten Feldes. Mit den absoluten Tagesbestzeiten im Skifahren verschaffte sie sich eine perfekte Ausgangsposition – und ließ sich, trotz nicht immer optimaler Sprünge und einer Gesamtabweichung von 21 cm in sechs Runden den Gesamtsieg bei den Damen nicht mehr nehmen.

Mailand Cortina 2026: Viertbeste Winterspiele für Olympic Team Austria

23.02.2026

Schlussfeier (c) ÖÖC GEPA pictures Trinkl
Schlussfeier in Verona

Mit einer Mischung aus Sport, Kunst und Emotion gingen die XXV. Olympischen Winterspiele Mailand Cortina 2026 am Sonntagabend offiziell zu Ende. Die Schlussfeier in Verona stellte noch einmal die Leistungen der Athleten, die kulturelle Strahlkraft Italiens und den olympischen Geist in den Mittelpunkt. Für Janine Flock und Alessandro Hämmerle wurde der Schluss-Akt zum „Magic Moment“.

Unter dem Motto „Beauty in Action“ fand die Schlussfeier in der geschichtsträchtigen Arena von Verona statt. Die Arena di Verona, offiziell als Verona Olympic Arena geführt, zählt zu den beeindruckendsten Veranstaltungsorten Italiens und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Für Flock war es „Gänsehaut pur, in diese atemberaubende Arena zu gehen und die österreichische Fahne zu tragen. Es ist eine große Ehre. Seit der Eröffnungsfeier 2014 habe ich an keiner Opening- oder Closing-Ceremony mehr teilgenommen. Dass es nun meine erste und zugleich letzte Schlussfeier war, macht diesen Moment zu einem ganz besonderen und zu einem wunderschönen Abschluss meiner Olympia-Reise.“

 

Mailand Cortina 2026: Flock holt Gold

14.02.2026

Janine Flock [c] GEPA pictures Alex Solc
Janine Flock

Janine Flock raste im Skeleton mit einem Start-Ziel-Sieg zur vierten Olympia-Goldmedaille für Österreich. Im Ländermatch war das deutsche Verfolgerinnen-Trio an der Souveränität der 36-jährigen Tirolerin zerbrochen. Und Flock durfte bei ihren vierten Olympischen Winterspielen endlich über Edelmetall jubeln.

Flock-Mania im „Eugenia Monti“-Eiskanal, der am Samstagabend ganz in rot-weiß-rot getaucht war: Familie, mit Mama Angela, Fans, Supporter und die halbe Nachbarschaft aus dem 168 Kilometer entfernten Rum bei Innsbruck waren nach Cortina gepilgert um der „Tiroler Eiseiligen“ zu huldigen.

Die Halbzeitführende Flock war mit dem hauchdünnen Vorsprung von 0,04 Sekunden auf Susanne Kreher ins Grande Finale gestartet. Das deutsche Verfolgerinnen-Trio wurde durch Jacqueline Pfeifer (+ 0,13), die am Vortag in Lauf 2 mit einer Zeit von 57,18 Sekunden noch Bahnrekord aufgestellt hate, und Hannah Neise (+ 0,37) komplettiert.

Ein Blick auf die Ergebnisliste zeigt, dass Konstanz der Schlüssel zum Flock'schen Erfolg war: 57,22 (1) - 57,26 (2) - 57,26 (1) - 57,28 (1) waren ihre Laufzeiten. Nur einmal war die Deutsche Jacqueline Pfeifer, die Bronze gewann, im zweiten Lauf um 8 Hundertstelsekunden schneller. Silber ging an Susanne Kreher, ebenfalls aus Deutschland.